Rettungshundearbeit

Abseilübung Juli 2011 (Foto: Britta Strohschen) Abseilübung Juli 2011 (Foto: Britta Strohschen)

 

Die Rettungshundearbeit nimmt vermutlich den größten Teil meiner Zeit in Anspruch... denn Rettungshundearbeit ist kein Hobby, sondern hat einen ernsten Hintergrund: Es geht um Menschenleben!

 

Trotzdem ist es natürlich auch eine absolute faszinierende Arbeit mit dem Hund als Partner- und es ist auch eine tolle Möglichkeit, seinen Hund in seinen natürlichen Möglichkeiten zu fördern und artgerecht zu beschäftigen. Auch wenn das nicht die -alleinige- Motivation sein darf, einer Rettungshundestaffel beitreten zu wollen...

 

Nachdem ich lange Jahre in einem anderen Verband war, bin ich inzwischen Mitglied bei der Feuerwehr. Genau genommen bei der Facheinheit Rettungshunde und Ortungstechnik der Freiwilligen Feuerwehr Alfter (http://www.feuerwehr-alfter.de). Als Mitglied der Feuerwehr habe ich die gleiche Grundausbildung durchlaufen wie jedes andere aktive Mitglied (Truppmannausbildung), auch wenn die Inhalte der Grundausbildung nicht unbedingt mit der Rettungshundearbeit an sich zu tun haben. Das Ganze ist eine recht zeitaufwändige Anlegenheit, aber es macht auch Spaß und man kann eine Menge neuer Kontakte knüpfen und neuer Erfahrungen sammeln :-).

 

Der Schwerpunkt der Ausbildung bei der Facheinheit Rettungshunde liegt in der Flächensuche. Ganz einfach deswegen, weil unsere regionalen Einsätze fast ausschließlich in diesen Bereich fallen. Trümmerarbeit machen wir derzeit eher unregelmäßig- was nicht zuletzt an daran liegt, dass wir eher selten ein Trümmergelände zum Training zur Verfügung haben.

 

Mit meinem ersten Hund Yukon habe ich sowohl Flächen- als auch Trümmerprüfungen abgelegt und ihn in zahlreichen Einsätzen geführt. Yukon war ein sogenannter Verbeller- d.h. er hat nach dem Auffinden einer Person am Fundort verharrt und dort solange gebellt, bis ich eingetroffen bin. Mit Elliot gehe ich einen anderen Weg... siehe auch unter "Bringselverweis".

"Zeigs!" -Elliot bei der Anzeige (Foto: Britta Strohschen) "Zeigs!" -Elliot bei der Anzeige (Foto: Britta Strohschen)